Ausstellung in Wattignies

 

 

 

 

 

Begrüßung

 

Herr Bürgermeister, liebe Christine,liebe Freunde aus Rodenkirchen,

liebe Freunde des Partnerschaftskomitees Wattignies-Rodenkirchen,

Meine Damen und Herren

 

Guten Abend,ich heiße Sie willkommen in unserem Rathaus und danke Ihnen, dass Sie der Einladung unseres Bürgermeisters, M.Pluss, unseres Partnerschaftskomitees, sowie der von Guy Milluy und mir gefolgt sind.Ich bin sehr glücklich, heute Abend bei uns Mme Reni Kauka begrüßen zu können. Heute sind Sie es, Frau Kauka, die unsere Eingangshalle in vollem Licht erstrahlen lässt. Vom Ufer des Rheins her lassen Sie uns Ihre Bilder entdecken. Ihre Farben, Ihr Blick auf die Natur und die Pflanzenwelt geben uns einen sehr persönlichen Einblick in Ihre Sicht der Welt.
Es ist nicht das erste mal, dass wir Künstler aus Deutschland und auch aus Rodenkirchen hier empfangen. So hat 2005 Hier Jochen Jacobi zum „Tag des Denkmals“ in Wattignies ausgestellt. Und so können wir auch dieses Mal feststellen, dass Kunst – welchen Stil sie auch immer darstellt- keine Grenzen kennt. Ganz im Gegenteil! Sie verstärkt die freundschaftlichen Verbindungen zwischen unseren beiden Städten. Und dies ist genau das Anliegen unseres Partnerschaftskomitees.
Es war bei unserem letzten Arbeitsgespräch im September 2008 als Ihr Frau Kauka für eine Ausstellung vorgeschlagen habt. Und dann lernten wir die Künstlerin bei unserem vorweihnachtlichen Besuch in Rodenkirchen persönlich kennen. Bereits zu diesem Zeitpunkt konnten wir einige ihrer Werke im Rodenkirchener Rathaus bewundern. Liebe Frau Kauka, Sie haben mir danach liebenswürdigerweise einen Kalender mit Bildern vom Karneval in Köln geschenkt, den ich in meiner Küche aufgehängt habe. Und nun freue ich mich seit dem 1.Januar 2009 jeden Tag an den verschiedenen Ansichten.

 

 

Liebe Frau Kauka, damit die Anwesenden Sie besser kennen lernen, werde ich nun ein wenig von Ihnen und Ihrem künstlerischen Weg erzählen.

 Geboren in Troisdorf leben und arbeiten Sie seit 1960 in Köln. In verschiedenen Techniken verwenden Sie Ölfarben, Acryl und Aquarell. Seit 1988 haben Sie an verschiedenen Orten ausgestellt – in diversen Galerien in Deutschland, auch in Spanien und heute in Frankreich. Ich denke, dies ist das erste Mal für Sie?

 Ihre Aktivität geht jedoch noch weiter- so sind verschiedene Ihrer Bilder in Galerien in Deutschland und im Ausland ausgestellt. Renommierte Ausgaben Ihrer Bilder sind zahlreich und so können Sie sich eines internationalen Renommees erfreuen.

Ich denke, das Jahr 1989 ist in Ihrer künstlerischen Laufbahn besonders erwähnenswert- in diesem Jahr eröffneten Sie Ihre Malschule, die den schlichten Namen „Malen in Rodenkirchen“ trägt. Welch eine Untertreibung! Die Eröffnung dieser Malschule stellt, denke ich, keinen Ruhepunkt dar, sondern ist vielmehr als Sprungbrett in neue Gefilde zu sehen. Wahrlich, was gibt es Berauschenderes für Künstler, als das weiter zugeben, was sie zum Malen treibt; was kann es Erhebenderes geben, als die eigenen Gefühle mitzuteilen, ihren künstlerischen Blick auf das, was sie umgibt, und das, was sie zum künstlerischen Ausdruck bringen.
Und dann organisieren Sie noch mehrfach im Jahr nicht nur besondere Maltage in Rodenkirchen, sondern auch Reisen mit Ihren Schülern in malerische Landschaften.
Heute ist es uns möglich, ein ganz anderes Register als das kennen zu lernen, welches wir in Köln bewundert haben, ein Register, in welchem sich Blumen, Früchte, Gemüse, die Provence und Spanien mischen. Kurz gesagt, Sie haben unsere Rathaushalle in einen immensen Garten unter offenem Himmel verwandelt. Einen Garten, in dem sich strahlende Farben und subtile Düfte mischen – einem Garten, den wir alle gerne hätten. Zu dieser Jahreszeit sind alle „grünen Daumen“ in Wattignies damit beschäftigt, in den Katalogen die verschiedenen Sämereien auszusuchen, die ihren Gärten Farben und Duft verleihen sollen. Hier in dieser Halle ist Alles schon da- bereit das Auge des Betrachters zu erfreuen.
Rodenkirchen fleuri“ ist der Name, den Sie Ihrer Ausstellung  geben wollen. Zu dieser Vielzahl appetitanregender Farben gesellen sich die Landschaftsansichten der Provence, der Toskana, der Insel Mallorca und auch Bilder von Köln, der Stadt, die viele von uns schon besucht haben.
Also, Reni, ich danke Ihnen, dass Sie Ihr Talent den Wattigniensern zur Verfügung stellen, die- und daran zweifle ich keinen Augenblick- immer wieder voller Bewunderung an Ihren Bildern vorbei streichen werden, um die ihnen bekannten Szenen der Natur oder besonderer Landschaften zu entdecken, und dies aus dem Pinsel einer Künstlerin aus Deutschland.

Eine Auswahl der ausgestellten Bilder->